Samstag, 15. August 2009

Heute Morgen sind wir ziemlich früh nach Portland aufgebrochen. Portland ist eine typisch amerikanische Großstadt, d.h. viel zu sehen gibt es nicht. Die Hauptattraktionen sind, laut eigener Werbebroschüre, shopping und dining. Aber ein paar interessante Dinge gibt es halt auch in einer solchen Stadt zu sehen, z. B. die Portlandia, nach der Freiheitsstatue die größte Bronzeplastik in den USA.



Außerdem befindet sich der größte Buchladen der USA in dieser Stadt und ein fantastischer Rosengarten. Da kommt selbst der Botanische Garten in Chicago nicht mit.



Auf dem Foto seht ihr nur einen Teilbereich. Ich habe jedoch noch eine ganze Menge herrlicher Rosenbilder gemacht. Was für euch allerdings dumm ist, den Duft müsst ihr euch vorstellen. Es war unglaublich!

Nach dem Intermezzo in Portland sind wir Richtung Sonne, d.h. nach Newport am Pazifischen Ozean gefahren. Mount St. Helens ist vom Plan gestrichen. Vielleicht ergibt es sich ein anderes Mal. Dafür hat uns Newport mit herrlichem Sonnenschein und einem tollen Strand empfangen.



Am Abend beabsichtigen wir Fisch essen zu gehen. Morgen wollen wir etwas durch die Stadt schlendern und fahren dann weiter an der Küste entlang.

Freitag, 14. August 2009

Mit den Bergen haben wir in diesem Urlaub kein Glück. Nachdem wir gestern den Mount St. Helens noch bis auf einen kleinen Gipfelbereich sehen konnten, hüllte er sich heute vollkommen in Nebel.



Bei dieser sensationellen Aussicht haben wir uns die etwa 450 Stufen bis zum Kraterrand erspart. Ich bin darüber traurig, da das einer der Höhepunkte der Reise für mich werden sollte. Bad luck! Allerdings war die Sicht in den tieferen Regionen besser, sodass wir noch einige Eindrücke von den verheerenden Zerstörungen des Ausbruchs von 1980 gewinnen konnten.



Nachdem es mit der geplanten oberirdischen Aktion nichts wurde, sind wir unter die Erde gegangen. Wir machten eine Guided Tour durch die Ape Caves, ein Höhlensystem das durch Lavaströme entstanden ist. Sehr dunkel und sehr kalt, ca.5° C., aber auch sehr beeindruckend. Das hat den Tag doch noch gerettet!



Jetzt haben wir eine Lodge in Vancouver, in der Nähe von Portland bezogen. Geplant ist für Samstag eine Stadtbesichtigung. Da kann ja nicht so viel schief gehen.

Donnerstag, 13. August 2009

Wir sind jetzt in Kelso ganz in der Nähe des Mt. St. Helen angekommen. Einen ersten Eindruck von dem großen Ausbruch von 1980 haben wir schon bekommen. Das Bild kann allerdings das wahre Ausmaß der Zerstörung nicht wiedergeben. Dagegen wirken die Gerölllawinen der Gletscher harmlos, obwohl die auch beeindruckend sind. Morgen werden wir den Vulkan noch aus anderen Richtungen erkunden.



Und jetzt noch das Spezialfoto für Aaron, unser Auto!



Dann viel Spaß beim Lesen. Neues Morgen, falls Internet vorhanden.
Nachdem wir 2 Tage im iternetlosen Bermudadreieck des Mount Rainier verschollen waren, sind wir jetzt wieder online. Habt ihr herausgefunden was hot tub heißt? Auf dem Foto seht ihr die Lösung, auf deutsch Whirlpool.

Die Fahrt zum Mount Rainier hat wie erwartet einen ganzen Tag in Anspruch genommen. Im Sonnenschein sind wir gestartet, im Regen und dichtem Nebel sind wir in der Paradise Lodge am Mount Rainier angekommen. Wir haben uns unterwegs allerdings auch viel Zeit genommen und an schönen Stellen Pausen eingelegt.

Den Berg der Berge haben wir bei dem Wetter noch nicht zu Gesicht bekommen. Auch am nächsten Tag war der Berg in dichten Nebel gehüllt. Wir haben trotzdem 2 Versuche unternommen etwas von den Gletschern zu erahnen. Auf diesen Trails sind wir durch herrliche Blumenwiesen gelaufen. Am Ende wurden wir noch klatschnass. Morgen starten wir einen letzten Versuch. Die Ranger haben uns etwas Hoffnung gemacht. Es soll einige Aufheiterungen geben. Vielleicht zeigt sich uns der Berg doch noch.

Ansonsten geht die Fahrt weiter zum Mount St.Helen.

Montag, 10. August 2009

Und das Wetter hat mitgespielt. Wir sind einen der vielen Trails gewandert, den Cutthroat-Trail und waren 4 Stunden unterwegs.


Ein idyllischer Bergsee, der nach der Schneeschmelze sicherlich erheblich größer ist, war eine Zwischenetappe.

Weiter ging es über viel Geröll und z. T. auch durch Bäche hindurch Richtung Passhöhe. Bis zur Passhöhe in 2085m haben wir es nicht gewagt, da die Wegstrecken immer oneway angegeben sind und man mangels Schildern nie weiß wie viel man noch vor sich hat. Es muss schließlich alles wieder zurück gelaufen werden. Nach der Fahrerei vom Vortag war es jedoch erholsam aber auch anstrengend. Wir wollen es ja so.
Zur Entspannung legen wir uns gleich in den hot tub (quält euer Wörterbuch) unserer Edellodge.

Morgen geht es weiter zum Mt. Rainier N.P., also ein reiner Fahrtag.

Wenn ihr einmal nichts aktuelles im Blog findet, liegt es daran das es in unserer Unterkunft kein kostenfreies Internet gibt. Es gibt hier für Reisende einen speziellen Provider, der $6 pro Verbindung verlangt. Das ist mir zu teuer.

Sonntag, 9. August 2009



Heute war ein sehr fahrintensiver Tag. Wir sind ca. 300 Meilen vom Olympics NP zum North Cascade NP gefahren. Gestartet sind wir im Regen, angekommen in herrlichem Sonnenwetter.
Wir haben immer wieder Pausen eingelegt um die fantastische Landschaft und auch sonstige Attraktionen zu genießen und natürlich auch in einem Foto festzuhalten.
Die North Cascade Mountains sind umwerfend. Schon alleine beim Durchfahren wusste man nicht wohin man sehen soll. Morgen hoffen wir zu Fuß eine Tour starten zu können.
Hoffentlich spielt das Wetter dieses Mal mit!


Übrigens: Die Lodge ist vom Feinsten, über den Preis sprechen wir lieber nicht!

Samstag, 8. August 2009

Heute wollten wir gerne den Mt. Olympus schneebedeckt, wenn schon nicht besteigen, dann wenigstens sehen. Dies sollte von der Hurricane Ridge aus am Besten möglich sein, doch das Wetter spielte nicht mit. Eine Stunde lang sind wir durch Nieselregen und dichte Wolken gelaufen. Schneebedeckte Berge waren nicht zu sehen. Bad luck, wie der Amerikaner zu sagen pflegt. Dafür haben wir allerdings ein kleines Tier gesehen, was es nur hier im Olympics NP gibt. Ein Chipmunk, auf deutsch Backenhörnchen.


Nachmittags, ein paar Täler weiter, hatten wir mehr Glück!!! Am Elwha-River schien sogar die Sonne. Wir konnten noch eine schöne fast 3-stündige Wanderung machen.


Morgen brechen wir zum North Cascades National Park auf.